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Bewerbungstipps von OTTO

Bei der Ausbildungssuche geht es nicht nur darum, seinen Traumberuf zu finden, sondern die Stelle am Ende auch zu bekommen. Mit einer gut geschriebenen Bewerbung und einem erfolgreichen Assessment Center stehen die Chancen dafür höher.
Stefanie arbeitet seit Anfang 2016 bei OTTO und ist unter anderem für die Rekrutierung vieler Ausbildungsberufe zuständig. Sie hat uns hilfreiche Tipps für das Bewerbungsverfahren verraten.

Was sollte man beim Bewerbungsschreiben dringend beachten?

Viele Leute können es kaum glauben, wenn ich erzähle wie oft es vorkommt, dass wir Bewerbungen bekommen, in denen der falsche Ansprechpartner oder sogar das falsche Unternehmen angeschrieben wird. Daher mein Tipp: Bitte lest euch eure Unterlagen generell nochmal genau durch bevor ihr sie abschickt und lasst z.B. auch mal Freunde oder Familie drüber lesen. Wenn ihr Fotos hochladet, dann achtet darauf, dass es professionell gemachte Fotos sind, statt Fotos von der letzten Party oder aus dem Urlaub. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich durch ein gut vorbereitete Bewerbung schon einen guten individuellen Eindruck von der Person erhalte.

Wer zu einem so genannten Assessment Center eingeladen wird, möchte einen guten Eindruck hinterlassen. Wie kann man sich darauf vorbereiten?

Beschäftigt euch mit dem Ausbildungsberuf: warum findet ihr ihn spannend, warum habt ihr euch für diesen Beruf entschieden, und warum würdet ihr gerne bei OTTO starten. Das Thema e-Commerce ist für eine Ausbildung bei OTTO auch für alle Ausbildungsberufe wichtig, daher sollte man ein Interesse für dieses Thema haben und sich damit schon einmal beschäftigt haben. Empfehlen kann ich auch, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen zu befassen – was kann ich richtig gut, und wobei kann ich mich noch verbessern. Befragt auch gerne Freunde und Familie hierzu. Letztendlich gilt aber: Beim Assessment Center ist alles machbar. Wir wollen jeden auf Augenhöhe kennenlernen und daher müssen die Bewerber gar nicht so nervös sein. Schließlich stehen wir als Unternehmen auch vor der Aufgabe uns dem Bewerber zu präsentieren und am Ende soll die Entscheidung beidseitig sein.

Sobald es zum Vorstellungsgespräch kommt, fragt man sich als Bewerber häufig was man erzählen kann, wie viel Ehrlichkeit guttut und was man anziehen soll. Was sollte man beachten?

Mir ist es wichtig zu sehen, dass die Bewerber authentisch sind. Den Mittelweg dabei zu finden ist, denke ich, die beste Lösung, um einen Zugang zum Bewerber zu bekommen. Mir ist durchaus bewusst, dass viele Schüler noch nicht wissen wie die Zeit nach der Ausbildung aussehen soll, aber das „warum“ für das Hier und Jetzt ist mir wichtig. Ehrlichkeit und ein grundsätzliches Gefühl dafür, wo nicht relevante
Details auch mal weggelassen und umgekehrt auch sinnvoll eingebracht werden können, machen dann letztendlich einen Schuh draus. Die Bewerber müssen nicht im Anzug erscheinen – sie sollen sich gerne so kleiden wie sie sich am Wohlsten fühlen, solange es nicht die Jogginghose ist.

Hand aufs Herz, wie kann dich ein Bewerber für sich gewinnen?

Das ist ganz einfach, und auch hier gilt für mich: Authentisch sein und sich nicht verstellen. Einfach man selbst bleiben und vor allem: sich dabei zeigen. Ich kann nur das bewerten, was ich sehe und bin darauf angewiesen, dass die Bewerber sich öffnen und aktiv an den Übungen und am Gespräch teilnehmen. Statt perfekte und aus Bewerbungsratgebern auswendig gelernte Antworten zu hören, möchte ich die Bewerber so kennenlernen, wie sie wirklich sind. Was ich auch ganz toll finde ist, wenn Bewerber mit so viel Begeisterung sprechen, dass das Leuchten in den Augen ansteckend ist. Mir ist es einfach wichtig zu sehen, warum mein Gegenüber Lust auf die Ausbildung und auf OTTO hat.

Zum Abschluss dann noch drei goldene Regeln für jeden OTTO-Anwärter?

1. Eine gute Vorbereitung: Beschäftigt euch mit OTTO als Unternehmen. Hier gibt es neben der Homepage zum Beispiel auch den Azubiblog. Was interessiert euch an der Ausbildung, warum würdet ihr sie gerne bei OTTO machen.

2. Zeigt euch: Dass es ein besonderer Tag für euch ist, ist uns bewusst, und natürlich gehört auch eine kleine Portion Aufregung dazu. Seid wie ihr seid und habt keine Angst – nutzt vielmehr die Zeit, um uns zu zeigen wer ihr seid, was ihr für die Ausbildung oder das Duale Studium mitbringt. Wir können wie gesagt nur das bewerten was wir auch von euch sehen und sind vor allem eins: gespannt darauf!

3. Es klingt vielleicht banal, aber seid pünktlich und ausgeschlafen und unterschätzt das Assessment Center nicht. Der Tag ist lang und wenn die Konzentration irgendwann nachlässt ist es schade, denn natürlich sehen wir auch das.

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